Von Malte Brede
Crimson Delight stellen im Bahnhöfle ihre CD „Appetizer“ vor ….
Heilbronn - „I Wonder“ - so heißt das erste Lied
beim Auftritt von Crimson Delight im Bahnhöfle Böckingen.
Man fragt sich, was auf einen zukommen mag, denn eine Band mit drei
Songwritern wird wohl eher weniger auf Coversongs zurückgreifen.
Trotzdem ist das Programm gut gemixt. Bei Stücken wie „Marie“ legt
Leadsängerin Jutta Jasim sehr viel Soul in die Stimme und bei „My
Best Friend“ wird gerockt, bis den Gitarristen die Finger weh
tun. Die Stücke stammen hauptsächlich vom Minialbum „Appetizer“,
bei dem der Name Programm ist. Die Band plant jedoch für dieses
Jahr die Produktion eines kompletten Albums, auf dem dann auch der
neue Bassist Marc Dusny zu h ören sein wird.
Crimson Delight besteht abgesehen vom wechselnden Bassisten seit
drei Jahren. Teilweise spielen die Musiker aus dem Raum Stuttgart
aber auch schon über 10 Jahre zusammen. Jutta Jasim betont, dass
vor allem beim Songwriting die Bandmitglieder sehr hilfreich sind,
falls man an einer Stelle nicht weiter kommt. Auch Natalia Pavlovshi,
die mit grandiosen Soli besticht, ist glücklich mit dem neuen
Lineup. „Das ist genau die Band die ich mir gewünscht habe.“ Ihr
gefallen vor allem die verschiedenen Stilrichtungen die die Band bedient.
Trotzdem spielt Crimson Delight auch weiter die Stücke der früheren
Band von Leadsängerin Jutta Jasim, Crimson Gallery. Sie berichtet
auch immer wieder mit kleinen Geschichten, wann und wo die Stücke
entstanden sind. Dazu gehören Songs wie „Mean“ und „Marie.“ Die
Rhythmusgitarre spielt Betty Moe, die auch mit ihrer Stimme Unterstützung
beisteuert. Am Schlagzeug spielt Stefan Pelikan.